Perinatale Exposition gegenüber Umweltverschmutzung mit HbA1c-Veränderungen bei Kindern verknüpft


  • Dawn O'Shea
  • Univadis Medical News
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Die Ergebnisse einer neuen Studie, die in JAMA Network Open veröffentlicht wurde, weist darauf hin, dass Umweltverschmutzung ein Risikofaktor für Diabetes im Kindesalter sein könnte.

Für die Studie „Programmierung der Forschung zu Adipositas, Wachstum, Umwelt und sozialen Stressoren (PROGRESS)“ wurden vom 3. Juli 2007 bis zum 21. Februar 2011 über öffentliche Geburtskliniken in Mexiko-Stadt 365 Mutter-Kind-Paare rekrutiert. Die Daten wurden vom 11. März 2018 bis zum 3. Mai 2019 analysiert.

Die Studie ergab, dass pränatale und perinatale Exposition gegenüber Feinstaub mit einem Durchmesser von

Die durchschnittliche pränatale PM2,5-Exposition (22,4 μg/m3) war im Vergleich zu einer Exposition gegenüber 12 μg/m3 – dem nationalen Regulierungsstandard in Mexiko – von einem Alter von 4–5 Jahren bis zu 6–7 Jahren mit einer jährlichen Zunahme des HbA1c-Wertes um 0,25 % assoziiert. Der Effekt war bei Mädchen signifikant, nicht aber bei Jungen.

Die signifikanten Zeitfenster für die Exposition lagen für die Gesamtkohorte bei 28–50,6 Wochen und für Mädchen bei Woche 11 bis zum Ende des Studienzeitraums.

Laut den Autoren deuten die Ergebnisse darauf hin, dass pränatale und perinatale Exposition gegenüber PM2,5 mit Veränderungen des HbA1c-Spiegels assoziiert sind, die auf eine Dysregulation von Glukose in der frühen Kindheit verweisen.

Sie sagen, das Ergebnis gebe Anlass zu weiterer Forschung, da Umweltverschmutzung demnach ein Risikofaktor für Diabetes im Kindes- oder Jugendalter sein könnte.