Pembrolizumab zeigt einen Nutzen bei intensiv vorbehandeltem, metastastischen kastrationsresistentem Prostatakarzinom

  • Tucker MD & al.
  • Cancer Med
  • 03.07.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Pembrolizumab erreichte bei 17 % der Patienten mit intensiv vorbehandeltem, metastastischen kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) nachweislich eine Senkung des PSA-Spiegels von ≥ 50 %.
  • Bei 75 % der Männer mit pathogenen LRP1b-Mutationen war der PSA-Spiegel nachweislich um ≥ 50 % gesenkt.

Warum das wichtig ist

  • LRP1b-Mutationen sind ein potenzieller Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei mCRPC.

Studiendesign

  • Studie mit 48 Patienten mit intensiv vorbehandeltem mCRPC, die ≥ 1 Zyklus Pembrolizumab erhielten.
  • Finanzierung: Für diese Studie gab es keine externe Finanzierung.

Wesentliche Ergebnisse

  • 94 % der Patienten hatten median ≥ 3 vorherige Therapielinien erhalten.
  • 52 % der Patienten erhielten gleichzeitig eine Therapie mit Pembrolizumab.
  • 21 % der Patienten berichteten von einer bestätigten Senkung des PSA-Spiegels von ≥ 30 %, 17 % von ≥ 50 % und 8 % von ≥ 90 %.
  • Von 23 Patienten, die gleichzeitig Enzalutamid erhielten, berichteten 22 % von einer Senkung des PSA-Spiegels von ≥ 50.
  • Das mediane progressionsfreie PSA-Überleben (PSA-PFS) lag bei 1,8 Monaten.
  • Bei 38 % der Patienten mit evaluierbaren somatischen genomischen Profilen:
    • Häufigste Veränderungen: TMPRSS2-ERG-Fusion (33 %), PTEN-Verlust (28 %) und AR-Amplifikationen (22 %).
    • 4 Patienten hatten LRP1b-Mutationen und 75 % davon meldeten eine Senkung des PSA-Wertes von ≥ 50 %.
  • Die Rate unerwünschter Ereignisse (UE) betrug 35 %; 3 UE von Grad 3 wurden gemeldet.

Einschränkungen

  • Retrospektives Design und kleine Stichprobe.