PDAC: neue Daten sprechen für adjuvante Therapie

  • Perri G & al.
  • Ann Surg
  • 31.12.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Adjuvante Chemotherapie ist verbunden mit einem besseren Outcome beim resezierten duktalen Adenokarzinom des Pankreas (PDAC), das mit neoadjuvanter Therapie behandelt wurde.

Warum das wichtig ist

  • Nationale Leitlinien empfehlen die Erwägung einer adjuvanten Therapie bei Patienten, die sich einer neoadjuvanten Therapie unterzogen haben, aber es gibt keine hochwertigen Daten, die diesen Standpunkt unterstützen.

Studiendesign

  • Propensity Score-gematchte Analyse (n=245; 63% adjuvante Chemotherapie).
  • Finanzierung: NIH.

Wesentliche Ergebnisse

  • Verglichen mit der Gruppe ohne adjuvante Therapie hatte die Gruppe mit adjuvanter Chemotherapie:
    • Weniger Zyklen neoadjuvanter Chemotherapie (Median 3 vs. 4; P
    • Häufiger alleinige (Chemo-)Radiotherapie (46% vs. 21%; P
    • Einen höheren mittleren CA 19-9-Spiegel vor der Operation (32 vs. 24 U/ml; P=0,03); und
    • Einen größeren mittleren Tumordurchmesser (2,8 vs. 2,4 cm; P=0,01).
  • Adjuvante Chemotherapie zeigte tendenziell einen Zusammenhang mit einem besseren OS (HR 0,7; P=0,06).
  • Die Propensity-gematchte Kohorte umfasste 61 Patienten, die sich einer adjuvanten Chemotherapie unterzogen, und 61 Patienten ohne adjuvante Chemotherapie.
    • Das mittlere OS war tendenziell höher in der Gruppe mit adjuvanter Chemotherapie: 42 vs. 32 Monate; P=0,06 (HR 0,55; P=0,05).
    • Das mittlere rezidivfreie Überleben war länger in der Gruppe mit adjuvanter Chemotherapie: 17 vs. 12 Monate; P=0,04 (HR 0,53; P=0,038).

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse.