PDAC: Dexamethason während Whipple-Operation mit besserem OS verknüpft

  • Sandini M & al.
  • Ann Surg Oncol
  • 08.10.2018

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine einzige intraoperative Dosis Dexamethason reduzierte bei Patienten mit duktalem Pankresadenokarzinom (PDAC) nach einer Pankreatikoduodenektomie (PD, auch als Whipple-Operation bekannt) signifikant die Rate infektiöser Komplikationen und war mit einem signifikanten Nutzen im Gesamtüberleben (OS) assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Wirkung von Dexamethason und anderen Kortikosteroiden auf die Heilung nach einer PD war nicht klar.

Studiendesign

  • 679 Patienten mit Pankreaskrebs unterzogen sich einer PD mit (n = 117) oder ohne (n = 562) intraoperativem Dexamethason.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die Rate der Komplikationen insgesamt war zwischen den Gruppen ähnlich (59,0 % in der Dexamethason-Gruppe vs. 62,8 % in der Kontrollgruppe; p = 0,346).
  • Dexamethason war sowohl mit signifikant weniger infektiösen Komplikationen (18,8 % vs. 28,5 %; p = 0,032) als auch einer Tendenz hin zu einer geringeren Inzidenz für postoperative Sepsis assoziiert, die allerdings keine Signifikanz erreichte (2,6 % vs 7,3 %; p = 0,059).
  • Das mediane OS war mit Dexamethason signifikant höher (46 vs. 22 Monate; p = 0,017).
  • Dexamethason war laut einer multivariaten Analyse signifikant mit verbessertem OS assoziiert (HR: 0,57; 95 %-KI: 0,37–0,87).

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • Nur