PCa: Studie befasst sich mit optimaler Dauer einer HT mit Salvage-RT

  • Fossati N & al.
  • Eur Urol
  • 21.02.2019

  • von Deepa Koli
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit Prostatakarzinom (PCa), die sich einer Salvage-Radiotherapie (SRT) nach einer radikalen Prostatektomie (RP) unterziehen, wirkte sich die Dauer der Hormontherapie (HT) in Abhängigkeit von klinischen und pathologischen Merkmalen unterschiedlich auf das rezidivfreie Überleben aus.

Warum das wichtig ist

  • Die Ergebnisse könnten bei der Identifikation von Patienten von Nutzen sein, die am ehesten von einer HT nach einer RP und Salvage-RT profitieren.

Studiendesign

  • 1264 Patienten mit PCa erhielten eine Salvage-RT für steigende oder persistierende PSA-Werte nach der RP.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • 29 % der Patienten erhielten begleitend eine HT; die mediane HT-Dauer betrug 9 Monate.
  • 182 Patienten entwickelten ein klinisches Rezidiv während einer medianen Verlaufskontrolle von 93 Monaten.
  • Eine längere HT-Dauer war mit einem niedrigeren Risiko für ein klinisches Rezidiv assoziiert (HR pro 2 Monate: 0,95; p = 0,022).
  • Signifikante Risikofaktoren für ein Rezidiv: pathologisches Stadium von ≥ pT3b (HR: 3,79; p 
  • Die Rate des 8-jährigen rezidivfreien Überlebens betrug 94 %, 89 % und 71 % bei Patienten mit 0, 1 bzw. 2 Risikofaktoren (p 
  • Ein signifikanter Zusammenhang wurde zwischen der HT-Dauer und dem rezidivfreien Überleben beobachtet:
    • Bei Patienten mit 0 vs. 1 Risikofaktor: pWechselwirkung = 0,001.
    • Bei Patienten mit 0 vs. ≥ 2 Risikofaktoren: pWechselwirkung

Einschränkungen

  • Retrospektives Design.