PCa: Früher persistierender PSA-Wert nach einer PR steht für eine schlechte Prognose

  • Preisser F & al.
  • Eur Urol
  • 13.02.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Ein persistierender PSA-Wert von 6 Wochen bei Männern mit Prostatakarzinom (PCa), die sich einer radikalen Prostatektomie (RP) unterziehen, ist mit schlechteren onkologischen Ergebnissen assoziiert.
  • Eine Salvage-Radiotherapie (SRT) verbesserte das Gesamtüberleben (OS) und das krebsspezifische Überleben (CSS) bei Patienten mit persistierendem PSA-Wert.

Warum das wichtig ist

  • Eine frühe Messung des PSA-Werts kann Ärzten helfen, die Patienten mit hohem Risiko für schlechtere onkologische Ergebnisse zu identifizieren, die von einer SRT profitieren könnten.

Studiendesign

  • Studie mit 11.604 Patienten mit PCa, die sich einer RP unterzogen.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • 8,8 % der Patienten hatten einen persistierenden PSA-Wert von 6 Wochen.
  • Die mediane Verlaufskontrolle betrug 61,8 Monate bei Patienten mit nicht nachweisbarem PSA und 46,4 Monate bei Patienten mit persistierendem PSA-Wert.
  • 15 Jahre nach der RP zeigten Patienten mit persistierendem vs. nicht nachweisbarem PSA ein schlechteres:
    • metastasenfreies Überleben (MFS): 53,0 % vs. 93,2 % (p 
    • OS: 64,7 % vs. 81,2 % (p 
    • CSS: 75,5 % vs. 96,2 % (p 
  • Ein persistierender PSA-Wert war mit einem schlechteren MFS (HR: 3,59; p 
  • Eine Salvage-Radiotherapie war im Vergleich zu keiner Radiotherapie laut Propensity-Score-Matching mit einem verbesserten OS (HR: 0,37; p = 0,02) und CSS (HR: 0,12; p 

Einschränkungen

  • Beobachtungsstudie.