PAS 2019—Zugänglichkeit von Schusswaffen beeinträchtigt psychische Gesundheit von Jugendlichen


  • Emily Willingham, PhD
  • Conference Reports
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Erkenntnis

  • Wenn junge Menschen Zugang zu Schusswaffen haben, leidet ihre psychische Gesundheit darunter, und das Risiko von Depressionen und Suizidgedanken nimmt ebenso zu wie die Wahrnehmung, dass die Schule ein gefährlicher Ort ist.
  • Der Besuch einer Schule, in der Zugang zu Schusswaffen üblich ist, wurde jedoch auch damit in Verbindung gebracht, dass die Schule mit geringerer Wahrscheinlichkeit als gefährlicher Ort angesehen wird.

Warum das wichtig ist

  • Laut den Autoren weisen die Befunde darauf hin, dass der Zugang zu Schusswaffen ein „komplexes gesellschaftliches Phänomen“ ist.
  • Der Zugang zu Schusswaffen in einer Umgebung, in der Schusswaffen unüblich sind, könnte auf seelische und körperliche Zustände mit hohem Risiko hinweisen.
  • Studienautor: „Fakt ist, dass Schusswaffen ein wichtiger Bestandteil der amerikanischen Kultur sind.“

Wesentliche Ergebnisse

  • Der Zugang zu einer eigenen Schusswaffe wurde mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit (OR) für Folgendes in Verbindung gebracht:
    • Depression: 1,21 (p = 0,03);
    • Suizidgedanken: 1,74 (p 
    • Wahrnehmung der Schule als gefährlich: 1,60 (p 
  • Der Besuch einer Schule, in der Zugang zu Schusswaffen üblich ist, wurde überraschend damit in Verbindung gebracht, dass die Schule mit geringerer Wahrscheinlichkeit als gefährlich angesehen wird: OR: 0,83 (p = 0,003).

Studiendesign

  • Daten aus der ersten Welle von Umfragen unter Jugendlichen im Rahmen einer landesweiten Längsschnittstudie mit dem Titel „National Longitudinal Study of Adolescent to Adult Health (Add Health)“.

Einschränkungen

  • Bei den Befunden handelt es sich um Ergebnisse ohne Peer-Review, die an einer Konferenz vorgestellt wurden.
  • Das Vorhandensein von Störfaktoren ist möglich.