PAS 2019—Woher rührt die Unschlüssigkeit bezüglich einer zweiten Grippeimpfung im Kindesalter?


  • Emily Willingham, PhD
  • Conference Reports
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Sogar Eltern, deren Kinder eine erste Dosis des Grippeimpfstoffs erhalten, zögern manchmal, bevor sie ihnen in derselben Saison eine zweite Impfung geben.
  • Viele Erziehungsberechtigte haben möglicherweise fehlerhafte Vorstellungen in Bezug auf den Grippeimpfstoff und die Krankheit selbst.

Warum das wichtig ist

  • Kinder im Alter von 6 Monaten bis 8 Jahren benötigen oft eine zweite Dosis des Grippeimpfstoffs in derselben Saison, doch nur etwa die Hälfte bekommt diese zweite Dosis auch.
  • In dieser Studie werden einige der Gründe aufgedeckt, warum Erziehungsberechtigte, die mit einer ersten Dosis kein Problem zu haben scheinen, eine zweite verweigern oder davor zurückschrecken.

Wesentliche Ergebnisse

  • 93,8 Prozent der Erziehungsberechtigten dachten sich offenbar, dass eine Impfung zum gewünschten Ergebnis führt.
  • 11,7 Prozent hatten bereits mittelstarke bis starke Bedenken bezüglich Impfungen.
  • 40,2 Prozent der Erziehungsberechtigten hielten die Grippe für „eine besonders schlimme Erkältung“.
  • 57 Prozent meinten, dass die Impfung eine Grippe auslösen würde.
  • 68 Prozent glaubten, dass die Grippe bei Kindern nicht tödlich verlaufen kann.

Studiendesign

  • 256 Erziehungsberechtigte wurden 2017–2018 befragt: Alle hatten ein Kind, das eine erste Grippeimpfung erhalten hatte und in derselben Saison eine zweite Dosis benötigte.
  • Finanzierung: NIH. 

Einschränkungen

  • Präsentation an einer Konferenz und daher keine Peer-Review.