PAL mit pulmonalem Komplikationsrisiko nach Resektion verknüpft

  • Attaar A & al.
  • Ann Surg
  • 15.02.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Eine verlängerte Luftleckage (PAL) nach einer Lungenresektion erhöhte das Risiko für die Wiedereinführung einer Thoraxdrainage oder Entlassung mit Thoraxdrainage, einer Wiedereinweisung nach 30 Tagen und längere Krankenhausaufenthaltsdauer (LOS) signifikant, nicht aber für Herzkreislaufkomplikationen, ungeplante Einweisung in eine Intensivstation (ITS) oder 30-Tage-Mortalität.

Warum das wichtig ist

  • Frühere Studien haben zwar ein erhöhtes Risiko für diese Komplikationen bei Patienten nachgewiesen, die eine PAL entwickelten, doch war unklar, ob diese direkt die Folge der PAL waren oder mit den Merkmalen zur Baseline zusammenhingen.

Studiendesign

  • 2.280 Patienten aus der Society of Thoracic Surgeons General Thoracic Surgery Database, die sich zwischen Januar 2009 und Juni 2014 einer Lungenresektion wegen Verdacht auf Lungenkrebs unterzogen hatten.
  • Finanzierung: NIH.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die Inzidenz einer PAL lag bei 8,3 %.
  • Nach einer Propensity-Score-Gewichtung war eine PAL signifikant assoziiert mit einem erhöhten Risiko für ein Empyem (OR: 8,39; p 
  • Eine PAL war nicht signifikant assoziiert mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislaufkomplikationen, 30-Tage-Mortalität oder ungeplante Einweisung in eine ITS.

Einschränkungen

  • Mögliche nicht berücksichtigte Störfaktoren.