Ovarialkrebs: Niraparib bei älteren Patientinnen ähnlich effektiv

  • Fabbro M & et al.
  • Gynecol Oncol
  • 09.01.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine Erhaltungstherapie mit Niraparib ist ähnlich sicher und effektiv bei älteren (Alter: ≥ 70 Jahren) wie bei jüngeren Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkrebs, unabhängig vom BRCA-Status.

Warum das wichtig ist

  • Die aktuellen Leitlinien empfehlen die gleiche Standardbehandlung für ältere und jüngere Patientinnen.

Studiendesign

  • Randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie, ENGOT-OV16/NOVA (Eine randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie zur Erhaltung mit Niraparib versus Placebo bei Patientinnen mit platinsensitivem Ovarialkrebs).
  • Patientinnen mit rezidiviertem Eierstock-, Eileiter- oder Bauchfellkrebs, mit oder ohne BRCA-Keimbahnmutation (gBRCA- und Nicht-gBRCA-Kohorten) wurden per Zufallsverfahren 2:1 für eine Erhaltungstherapie entweder mit Niraparib oder Placebo zugewiesen.
  • Finanzierung: TESARO, Inc.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die mediane Nachbeobachtung in der Niraparib-Gruppe: 17,3 für Patientinnen im Alter von ≥ 70 Jahren bzw. 17,2 Monate für Patientinnen
  • In der gBRCA-Kohorte verlängerte Niraparib das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) vs. Placebo bei:
    • Patientinnen im Alter von
    • Patientinnen im Alter von ≥ 70 Jahren (nicht erreicht vs. 3,7 Monate; HR: 0,09; 95 %-KI: 0,01–0,73).
  • In der Nicht-gBRCA-Kohorte war das mediane PFS mit Niraparib signifikant höher bei Patientinnen im Alter von
  • Patientinnen im Alter von ≥ 70 erlitten mit Niraparib ähnliche behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse von Grad ≥ 3 wie Patientinnen mit

Einschränkungen

  • Post-hoc-Analyse.