Oropharyngealkarzinom: adjuvante Radiotherapie ausreichend bei Erkrankung mit mittlerem Risiko

  • Goel AN & al.
  • Head Neck
  • 20.05.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die adjuvante Radiochemotherapie (aRCT) ist bei Patienten, die oropharyngeales Plattenepithelkarzinom (OPSCC) mit einem mittleren Risiko haben, mit einem ähnlichen Überleben assoziiert wie die adjuvante Radiotherapie (aRT).

Warum das wichtig ist

  • ACRT wird häufig eingesetzt, doch der potenzielle Vorteil war bei dieser Population unklar.

Wesentliche Ergebnisse

  • Der Einsatz von aRCT war mit einer Erkrankung der Kategorie N2/N3 (OR: 2,88; p 66 Gy (OR: 2,45; p 
  • Der Einsatz von aRCT war umgekehrt mit einem Alter von ≥ 71 Jahren (OR: 0,36; p  42 Tagen zwischen operativem Eingriff und Bestrahlung (OR: 0,68; p 
  • ARCT und aRT waren bei Patienten mit HPV-positiver Erkrankung mit einem ähnlichen Überleben assoziiert (HR: 0,93; p = 0,71) wie bei jenen mit HPV-negativer Erkrankung (HR: 0,75; p = 0,15).

Studiendesign

  • 2.164 Patienten mit OPSCC aus der National Cancer Database ohne positive Resektionsränder bzw. ohne extrakapsulärer Ausbreitung und mit einem mittleren Risiko von ≥ 1 (pT3-T4-Krankheit, ≥ 2 positive Lymphknoten, Knotenbefall der Stufe IV/V und/oder lymphovaskuläre Invasion), die nach aRT oder aCRT operiert wurden.
  • 72,7 % der Patienten waren HPV-positiv.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie einer großen Datenbank.