Operative Abtragung mit Hochfrequenzmethode kann bei inoperablem intrahepatischem Cholangiokarzinom von Nutzen sein

  • Wu L & al.
  • J Surg Oncol
  • 15.10.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine Operative Abtragung mit Hochfrequenzmethode (RFA) ist bei einem nicht operierbaren intrahepatischen Cholangiokarzinom mit besseren Ergebnissen assoziiert als eine Chemotherapie oder Radiotherapie.

Warum das wichtig ist

  • Kleine monozentrische Studien wiesen auf die Wirksamkeit der RFA hin, aber die Evidenzstufe war aufgrund der Heterogenität der Patienten, der kleinen Stichprobengrößen oder des schlechten Studiendesigns niedrig.

Studiendesign

  • Analyse von Patienten aus der National Cancer Database (n = 505; 86 mit RFA, 419 mit Chemotherapie/Radiotherapie).
  • Analyse mit Propensity-Score-Matching (84 mit RFA, 84 mit Chemotherapie/Radiotherapie).
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Jene, die sich einer RFA unterzogen hatten, wiesen mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Wert von ≥ 1 bei der Komorbiditätsbewertung nach Charlson-Deyo (55,8 % vs. 37,0 %; p = 0,001), eine Erkrankung im Stadium I (65,1 % vs. 52,0 %; p = 0,03) und eine Behandlung an einem Universitätsklinikum (70,9 % vs. 56,8 %; p = 0,02) auf.
  • Mediane Verlaufskontrolle: 12,3 Monate.
  • Das 5-Jahres-Gesamtüberleben (OS) war in der RFA-Gruppe insgesamt (17,1 % vs. 6,3 %; p 
  • Eine bivariate Analyse ergab, dass RFA mit einem verbesserten OS assoziiert war (HR: 0,46; p 
  • Subanalysen:
    • Stadium I: 5-Jahres-OS – 20,1 Prozent vs. 3,7 Prozent (p 
    • Stadium II: 3-Jahres-OS – 27,2 Prozent vs. 12,2 Prozent (p = 0,18).

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse.