Okkulte Lymphknotenmetastasen treten bei 14 Prozent der Patienten mit squamösem Plattenepithelkarzinom des Larynx auf, die sich einer elektiven Halsdissektion als Salvage-Therapie unterziehen

  • Oral Oncol

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • 14 Prozent der Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom des Larynx (SCC) mit cN0, die sich einer elektiven Halsdissektion (END) mit Laryngektomie als Salvage-Therapie unterziehen, weisen okkulte Lymphknotenmetastasen auf, wobei die höchsten Raten laut einer systematischen Auswertung und Metaanalyse mit Rezidiven im Bereich der Supraglottis assoziiert sind.

Warum das wichtig ist

  • Der Einsatz einer END mit Salvage-Laryngektomie ist aufgrund der Schwankungen bei den gemeldeten Raten von okkulten Lymphknotenmetastasen sowie bei postoperativen Komplikationen umstritten.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die gepoolte Rate okkulter Lymphknotenmetastasen betrug 14 % (95 %-KI: 11 %–17 %; alle Befallsherde).
  • Die Raten okkulter Lymphknotenmetastasen betrugen 24 % für supraglottische Rezidive, 9 % für Rezidive im Bereich der Glottis und 17 % für transglottische Rezidive (relatives Risiko [RR]: 2,78; p 
  • Die Raten okkulter Lymphknotenmetastasen betrugen 21 % bei rezidivierenden T3/4-Tumoren und 9 % bei rezidivierenden T1/2-Tumoren (RR: 2,17; p = 0,003).
  • END wies im Vergleich zur Beobachtung keinen signifikanten Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für postoperative Komplikationen auf (RR: 1,72; p = 0,07).

Studiendesign

  • 19 Studien (922 Patienten, die mit END behandelt wurden, und 276 Patienten, die nach einer Salvage-Laryngektomie beobachtet wurden) wurden in die Metaanalyse aufgenommen.
  • Finanzierung: Keine.

Einschränkungen

  • Die Metaanalyse beruht primär auf retrospektiven Studien.