Ösophaguskarzinom: Positronen-Emissions-Tomographie-/Computertomographie-Überwachung nützlich, selbst, wenn kein klinischer Verdacht besteht

  • Kim SJ & al.
  • Eur J Nucl Med Mol Imaging
  • 20.06.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT) mit 18F-Fluorodeoxyglucose (FDG) weist ein Rezidiv eines Ösophaguskarzinoms zuverlässig nach, selbst, wenn keine klinischen Indikationen vorliegen.

Warum das wichtig ist

  • Etwa die Hälfte der Ösophaguskarzinome kehrt innerhalb von 2 Jahren nach einer Operation mit kurativer Absicht wieder zurück.
  • Die FDG-PET/CT erwies sich in Studien als nützlich, in denen ein Rezidiv vermutet wurde.

Studiendesign

  • Retrospektive Analyse von 782 FDG-PET/CT-Aufnahmen von 375 Patienten an einer einzelnen Einrichtung.
  • Ein PET/CT-Scan wurde als negativ eingestuft, wenn innerhalb von 6 Monaten kein Rezidiv diagnostiziert wurde.
  • Finanzierung: Ministry of Health & Welfare, Korea.

Wesentliche Ergebnisse

  • Ein FDG-PET/CT-Scan wies eine Sensitivität von 100 % und eine Spezifität von 94,0 % auf.
  • Der positive prädiktive Wert (PPV) lag bei 59,8 %, mit einem positiven Wahrscheinlichkeitsverhältnis von 16,7.
  • Der negative prädiktive Wert betrug 100 % und das negative Wahrscheinlichkeitsverhältnis lag bei 0.
  • Bei der Durchführung von Analysen nach Krebsstadium gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen der Sensitivität, Spezifität oder Genauigkeit des FDG-PET/CT-Scans zwischen den Gruppen.
  • FDG-PET/CT-Scans wiesen ein größeres PPV-Spektrum im Stadium II oder III auf als im Stadium I (67,1 % vs. 39,3 %; p = 0,010).

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie mit rein koreanischer Population an einem einzelnen Zentrum.