NSCLC: Verbesserung im OS und PFS durch Zugabe von Pembrolizumab laut KEYNOTE-407

  • N Engl J Med

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Zugabe von Pembrolizumab zur Chemotherapie mit Carboplatin und entweder Paclitaxel oder Nab-Paclitaxel reduzierte bei noch nicht behandeltem nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Metastasen im Vergleich zu einer Chemotherapie plus Placebo das Mortalitätsrisiko um 36 % und das Risiko der Progression einer Erkrankung um 44 %.

Warum das wichtig ist

  • Eine Verbesserung im Gesamtüberleben (OS) und progressionsfreien Überleben (PFS) wurde mit allen Konzentrationen einer PD-L1-Expression beobachtet.

Studiendesign

  • Doppelblinde, randomisierte Phase-III-Studie, KEYNOTE-407 (Eine randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie zu einer Chemotherapie mit Carboplatin-Paclitaxel/Nab-Paclitaxel mit oder ohne Pembrolizumab [MK-3475] in der Erstlinie bei Patienten mit metastatischem, squamösen nichtkleinzelligen Lungenkrebs).
  • 559 Patienten mit unbehandeltem, squamösen NSCLC im Stadium IV erhielten eine Chemotherapie entweder mit Pembrolizumab (n = 278) oder Placebo (n = 281).
  • Finanzierung: MSD.

Wesentliche Ergebnisse

  • Das mediane OS lag bei 15,9 Monaten in der Pembrolizumab-Gruppe vs. bei 11,3 Monaten in der Placebogruppe (HR für Tod: 0,64; 95 %-KI: 0,49–0,85).
  • Das mediane PFS lag bei 6,4 Monaten in der Pembrolizumab-Gruppe und bei 4,8 Monaten in der Placebogruppe (HR für Krankheitsprogression oder Tod: 0,56; 95 %-KI: 0,45–0,70).
  • OS und PFS waren bei allen Konzentrationen einer PD-L1-Expression verbessert.
  • Die Ansprechrate betrug 57,9 % mit Pembrolizumab, mit einer medianen Ansprechdauer von 7,7 Monaten, verglichen mit 38,4 % unter Placebo und einer medianen Ansprechdauer von 4,8 Monaten.
  • Unerwünschte Ereignisse (UEs) von Grad ≥ 3 traten bei 69,8 % in der Pembrolizumab-Gruppe auf vs. 68,2 % in der Placebogruppe, wobei mehr Patienten in der Pembrolizumab-Gruppe aufgrund von UEs die Behandlung abbrachen (13,3 % vs. 6,4 %).

Einschränkungen

  • Kurzer Nachbeobachtungszeitraum.