NSCLC: unscharfer Tumorrand ist mit schlechterem Gesamtüberleben verbunden

  • Raman V & al.
  • J Thorac Cardiovasc Surg
  • 30.09.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Patienten mit unscharfer Tumorbegrenzung nach chirurgischer Resektion bei NSCLC hatten ein schlechteres OS als jene mit tumorfreiem Rand  trotz Erhalt einer adjuvanten Therapie.

Warum das wichtig ist

  • Operierte NSCLC-Patienten mit unscharfer Tumorbegrenzung sind aufgrund der hohen Toxizität und des fehlenden OS-Vorteils bei diesen Patienten vermutlich keine guten Kandidaten für eine adjuvante Therapie.

Studiendesign

  • 232.986 NSCLC-Patienten im Stadium I aus der National Cancer-Datenbank unterzogen sich einer chirurgischen Resektion.
  • Finanzierung: keine offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 0,31% der Patienten hatten eine unscharfe Tumorbegrenzung.
  • Eine anatomische Resektion war unabhängig assoziiert mit einem verringerten Risiko für unscharfe Tumorbegrenzung (Segmentektomie HR 0,48; p
  • Das 5-Jahres-OS betrug 34% bei Patienten mit unscharfer Tumorbegrenzung vs. 56% bei Patienten mit tumorfreiem Rand (HR 1,53; p
  • Ein unscharfer Tumorrand war im Vergleich zu Patienten mit tumorfreiem Rand mit einem schlechteren OS im Stadium I (HR 1,66; p
  • Unter Patienten mit unscharfer Tumorbegrenzung erhielten 62% keine adjuvante Therapie, 17% eine adjuvante Chemotherapie, 6% eine adjuvante Bestrahlung und 15% eine adjuvante Radiochemotherapie.
  • Nach multivariater Analyse hatten Patienten mit unscharfer Tumorbegrenzung ein schlechteres OS als Patienten mit tumorfreiem Rand, egal ob sie eine adjuvante Therapie erhielten (HR 1,51; p

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.