NSCLC: Pembrolizumab übertrifft Docetaxel beim Langzeitüberleben

  • Herbst RS & al.
  • J Clin Oncol
  • 20.02.2020

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Pembrolizumab bietet ein besseres Langzeitüberleben als Docetaxel bei Patienten mit zuvor behandeltem, Programmed Death-Ligand 1 (PD-L1)-exprimierendem fortgeschrittenem NSCLC.

Warum das wichtig ist

  • Die objektive Responserate (ORR) war nach 2 Jahren hoch, und eine zweite Behandlung nach der Progression der Erkrankung erzielte eine gute Krankheitskontrolle.

Studiendesign

  • Multizentrische, randomisierte, open-label Studie KEYNOTE-010.
  • 1033 Patienten mit zuvor behandeltem PD-L1-exprimierendem fortgeschrittenem NSCLC erhielten über 2 Jahre bis zu 35 Zyklen Pembrolizumab (n=344 zu 2 mg/kg und n=346 zu 10 mg/kg) alle 3 Wochen oder 75 mg/m2 Docetaxel alle 3 Wochen (n=343).
  • Mittleres Follow-up von 42,6 Monaten.
  • Finanzierung: MSD.

Wesentliche Ergebnisse

  • Niedrigeres Mortalitätsrisiko unter Pembrolizumab vs. Docetaxel:
    • PD-L1 TPS ≥50%: HR 0,53 (P
    • PD-L1 TPS ≥1%: HR 0,69 (P
  • Niedrigeres Risiko für Krankheitsprogression oder Tod unter Pembrolizumab vs. Docetaxel:
    • PD-L1 TPS ≥50%: HR 0,57 (P
    • PD-L1 TPS ≥1%: HR 0,83 (P=0,005).
  • ORR der Patienten, die 35 Zyklen abschlossen, lag bei 94,9%, mit einer anhaltenden Response bei 64,0%.
  • 14 Patienten erhielten eine zweite Pembrolizumab-Therapie:
    • 5 schlossen 17 Zyklen ab.
    • 42,9% zeigten eine partielle Response.
    • 35,7% hatten eine stabile Erkrankung.
  • Unerwünschte Ereignisse Grad 3-5: 16,1% in der Pembrolizumab-Gruppe vs. 36,6% in der Docetaxel-Gruppe.

Einschränkungen

  • Patienten mit EGFR/ALK-Mutationen waren unterrepräsentiert.