NSCLC mit Hirnmetastasen: der Zusatz von Bevacizumab zu EGFR-TKIs verbessert das Überleben

  • Jiang T & al.
  • Eur J Cancer
  • 01.11.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Erstlinien-Bevacizumab plus epidermale Wachstumsrezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitoren (EGFR-TKIs) ermöglichten bei Patienten mit EGFR-mutiertem fortgeschrittenem NSCLC und multiplen Hirnmetastasen ein besseres OS, PFS und objektive Responseraten (ORRs) als EGFR-TKIs allein.

Warum das wichtig ist

  • Hirnmetastasen gehören zu den häufigsten Fernmetastasen bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC.

Studiendesign

  • 208 Patienten mit EGFR-mutiertem fortgeschrittenem NSCLC und multiplen Hirnmetastasen erhielten EGFR-TKIs entweder allein (n=149) oder mit Bevacizumab (n=59).
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die Kombinationstherapie bot ein signifikant besseres OS (29,6 vs. 21,7 Monate; HR 0,51; p
  • Die Ergebnisse waren ähnlich, unabhängig von spezifischen EGFR-Mutationen der Patienten.
  • Nach der multivariaten Analyse war die Kombinationstherapie mit einem besseren intrakraniellen PFS (HR 0,546; p
  • Die Kombinationsgruppe hatte häufiger Nebenwirkungen ≥ Grad 3 (84,7% vs. 57,0%); die häufigsten waren Hypertonie, Proteinurie, Rash und Leberfunktionsstörungen oder abnorme Leberfunktion.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.