NSCLC: EGFR-Mutationen nach der Behandlung mit leptomeningealen Metastasen verknüpft

  • Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • 6,9 % der Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), die Tyrosinkinaseinhibitoren des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EFGR-TKI) als Erst- oder Zweitlinientherapie erhalten hatten, entwickelten leptomeningeale Metastasen (LM).
  • Patienten mit der EGFR-L858R-Mutation entwickelten mit höherer Wahrscheinlichkeit LM als Patienten mit einer Exon-19-Deletion (Del19).

Warum das wichtig ist

  • Die Inzidenz von LM war in dieser Studie höher als die bisher angegebenen 3,4 %–3,8 % bei nichtausgewählten Patienten mit NSCLC.

Studiendesign

  • 420 Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC, die einen EGFR-TKI als Erst- oder Zweitlinientherapie für > 6 Monate erhalten hatten.
  • Finanzierung: Projects of Health and Family Planning Commission.

Wesentliche Ergebnisse

  • 6,9 % (n = 29) entwickelten LM.
  • Bei Patienten mit L858R- oder Del19-Mutationen betrug die LM-Inzidenz 10,7 % (21/197) bzw. 3,4 % (7/203) (p = 0,006).
  • Patienten, die eine beste unterstützende Therapiemaßnahme erhielten, wiesen ein kürzeres Gesamtüberleben auf als Patienten mit einer krebsbekämpfenden Therapie (1,9 vs. 6,0 Monate; p 
  • Laut einer multivariaten Analyse waren nur eine grundlegende, unterstützende Therapiemaßnahme (HR: 1,9; p = 0,033) und ein Allgemeinzustand von > 2 (HR: 4,8; p = 0,034) unabhängige Prädiktoren for eine ungünstige Prognose nach verlängerter Behandlung nach LM und eine WBRT ein günstiger Prognosefaktor (HR: 0,6; p = 0,048).

Einschränkungen

  • Retrospektive, monozentrische Studie.