NSCLC: COPD unter Pembrolizumab mit besserem PFS und OS verknüpft

  • Shin SH & al.
  • Int J Cancer
  • 26.02.2019

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und gleichzeitiger chronischer obstruktiver Lungenkrankheit (COPD), die Pembrolizumab als Palliativtherapie erhalten, haben ein besseres Gesamtüberleben (OS), progressionsfreies Überleben (PFS) und bessere objektive Ansprechraten (ORR) als Patienten ohne COPD.

Warum das wichtig ist

  • Bisherige Studien, die einen Zusammenhang zwischen einer vorbestehenden COPD und längerem PFS mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei NSCLC nahelegten, zogen eine klinische Diagnose von COPD oder eine mittels Spirometrie ermittelte COPD bei

Studiendesign

  • 133 Patienten mit Lungenkrebs, die zwischen Juli 2014 und Januar 2018 palliativ Pembrolizumab erhalten und sich innerhalb der letzten 3 Jahre einem Spirometrie-Test wegen COPD unterzogen hatten.
  • Finanzierung: Ministry of Trade, Industry, and Energy; andere Sponsoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • 44 % hatten COPD.
  • Eine vorbestehende COPD war mit einem besseren OS (adjustierte Hazard-Ratio [aHR] für Tod: 0,51; 95 %-KI: 0,28–0,90) und PFS (aHR für Krankheitsprogression oder Tod: 0,61; 95 %-KI: 0,37–0,99) assoziiert.
  • Die ORR war bei Patienten mit COPD höher als bei jenen ohne (38,2 % vs. 20,5 %; p = 0,028).
  • Im Vergleich zu Patienten mit mittlerer oder schwerer COPD hatten Patienten mit leichter COPD ein besseres OS (aHR für Tod: 0,27; 95 %-KI: 0,09–0,78) und PFS (aHR für Krankheitsprogression oder Tod: 0,21; 95 %-KI: 0,06–0,70).

Einschränkungen

  • Retrospektive, monozentrische Studie.