NSCLC: besseres PFS mit wöchentlichem Paclitaxel plus Bevacizumab

  • Cortot AB & al.
  • Eur J Cancer
  • 07.04.2020

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Patienten mit fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem NSCLC, die wöchentliches Paclitaxel plus Bevacizumab (wPAC-BEV) als Zweit- oder Drittlinientherapie erhielten, hatten ein besseres PFS und objektive Ansprechrate (ORR) als jene, die in dieser Phase 3-Studie Docetaxel erhielten.

Warum das wichtig ist

  • Bevacizumab, das in Europa und den Vereinigten Staaten zusammen mit Chemotherapie als Erstlinientherapie beim nicht-plattenepithelialen NSCLC zugelassen ist, hat in Kombination mit wöchentlichem Paclitaxel bei Patienten mit metastasiertem Brustkrebs positive Behandlungsergebnisse erzielt.

Studiendesign

  • Zweiarmige, randomisierte, open-label, multizentrische klinische Studie der Phase 3.
  • 166 Patienten mit zuvor behandeltem, fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem NSCLC erhielten wPAC-BEV (n=111) oder Docetaxel (n=55).
  • Finanzierung: Roche.

Wesentliche Ergebnisse

  • PFS war signifikant besser unter wPAC-BEV (5,4 vs. 3,9 Monate; angepasste HR 0,61; P=0,005).
  • Patienten mit weniger vorangegangenen Zyklen Bevacizumab hatten einen größeren PFS-Benefit durch wPAC-BEV.
  • ORR nach 8 Wochen war signifikant besser unter wPAC-BEV (22,5% vs. 5,5%; P=0,006).
  • OS der beiden Gruppen unterschied sich nicht signifikant nach einem mittleren Follow-up von 36,2 Monaten.
  • Die Rate der behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse Grad 3-4 war in beiden Gruppen vergleichbar (45,9% unter wPAC-BEV vs. 54,5% unter Docetaxel).
  • Jedoch traten behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse insgesamt häufiger unter wPAC-BEV auf (98,2% vs. 90,2%).

Einschränkungen

  • Die Docetaxel-Gruppe enthielt mehr ältere Patienten und Niemals-Raucher.