NKF 2019—Dank Patiromer können Patienten mit CKD weiterhin Spironolacton einnehmen


  • Richard Robinson
  • Conference Reports
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Erkenntnis

  • Patienten mit behandlungsresistenter Hypertonie und einer fortgeschrittenen chronischen Nierenkrankheit (CKD) können mit geringerem Risiko erhöhter Kaliumwerte weiterhin Spironolacton einnehmen.

Warum das wichtig ist

  • Behandlungsresistente Hypertonie kommt bei einer CKD häufig vor, doch die CKD ist ein Risikofaktor für einer Hyperkaliämie unter der Behandlung mit Spironolacton.
  • Patiromer ist für die Behandlung von Hyperkaliämie indiziert.

Studiendesign

  • Randomisierte internationale multizentrische Studie über zwölf Wochen mit Spironolacton und einem Placebo gegenüber Spironolacton und Patiromer (n = 295).
  • Die Patienten wiesen Folgendes auf:
    • unkontrollierte Hypertonie trotz Einnahme von mind. drei Antihypertensiva
    • geschätzte glomeruläre Filtrationsrate von 25–45 ml/Minute/1,73 m2 (fortgeschrittene CKD).
  • Primärer Endpunkt: Differenz zwischen den Gruppen im Hinblick auf den Anteil der Patienten, die in Woche 12 weiterhin Spironolacton einnehmen.
  • Finanzierung: Relypsa.

Wesentliche Ergebnisse

  • Nach zwölf Wochen nahmen 86 Prozent der Patienten unter Patiromer, aber nur 66 Prozent der Patienten unter dem Placebo weiterhin Spironolacton ein (Kleinste-Quadrate-Differenz zwischen den Gruppen: 20 %; 95 %-KI: 10 %–29 %; p 
  • Patiromer ist für Folgendes günstiger:
    • Dauer bis zum Absetzen von Spironolacton (p = 0,0001)
    • Dauer bis zu einem K+-Wert im Serum von ≥ 5,5 mEq/l (p ≤ 0,0001)
    • kumulative Spironolacton-Dosis (mittlere Kleinste-Quadrate-Differenz zwischen den Gruppen: 385 mg; 95 %-KI: 140–629; p = 0,0021).
  • Keine Unterschiede in der BD-Kontrolle zwischen den Gruppen.
  • Keine der Behandlung zugeschriebenen schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse.