Nivolumab zeigt Benefit bei rezidivierenden/metastasierenden gynäkologischen Tumoren

  • Naumann RW & et al.
  • J Clin Oncol
  • 05.09.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Nivolumab zeigt anhaltende Response und kontrollierbare Sicherheit bei Patienten mit rezidivierendem/metastatischem Zervikal-, Vaginal- oder Vulvakarzinom.
  • Keine neuen Sicherheitssignale wurden beobachtet.

Warum das wichtig ist

  • Vielversprechende Daten verlangen nach einer weiteren prospektiven Überprüfung.

Studiendesign

  • Die Phase 1/2-Studie CheckMate 359 untersuchte Nivolumab bei 24 Patienten mit rezidivierendem/metastasiertem Zervikal-, Vaginal- oder Vulvakarzinom.
  • Finanzierung: Bristol-Myers Squibb.

Wesentliche Ergebnisse

  • Zervixkarzinom-Kohorte (n=19):
    • 84,2% der Patienten waren im Stadium IV und 78,9% hatten eine vorangegangene systemische Therapie.
    • Durchschnittliches Follow-up: 19,2 Monate.
    • Durchschnittliche Behandlungsdauer: 5,6 Monate.
    • Objektive Responserate (ORR): 26,3% (95% KI 9,1%-51,2%).
    • Krankheitskontrollrate: 68,4% (95% KI 43,4%-87,4%).
    • Häufigkeit behandlungsbedingter Nebenwirkungen (AER): alle Grade: 63,2%; Grad 3-4: 21,2%.
    • 3 Patienten führten die Behandlung beim Stichtag der Daten noch fort.
  • Vaginal-/Vulvakarzinom-Kohorte (n=5):
    • 3 Patienten waren im Stadium IV und 4 hatten eine vorangegangene systemische Therapie.
    • Durchschnittliches Follow-up: 10,3 Monate.
    • Durchschnittliche Behandlungsdauer: 6,7 Monate.
    • ORR: 20,0% (95% KI 0,5%-71,6%).
    • Krankheitskontrollrate: 80,0% (95% KI 28,4%-99,5%).
    • Behandlungsbedingte Nebenwirkungen: alle Grade: 100,0%; Grad 3-4: 0%.
  • Keine neuen Sicherheitssignale oder behandlungsbedingte Todesfälle wurden berichtet.

Einschränkungen

  • Wenige Patientinnen mit Vaginal- oder Vulvakarzinom.