Niraparib-Pembrolizumab zeigt vielversprechende Aktivität bei rezidivierendem Ovarialkrebs

  • Konstantinopoulos PA, & et al.
  • JAMA Oncol
  • 13.06.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Niraparib in Kombination mit Pembrolizumab erweist sich bei allen Untergruppen von Patientinnen mit platinresistentem und platinrefraktärem rezidivierenden Ovarialkarzinom als wirksam.
  • Kein neues Sicherheitssignal wurde berichtet.

Warum das wichtig ist

  • Die Behandlungsmöglichkeiten für diese Patientinnen sind begrenzt.

 Studiendesign

  • Studie der Phase I/II, TOSLEO/Keynote-162 an 62 Frauen mit platinresistentem/-refraktärem rezidivierenden Ovarialkarzinom, die Niraparib+Pembrolizumab erhielten.
  • Finanzierung: TESARO.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die mediane Nachbeobachtung dauerte 12,4 Monate.
  • Die Patientinnen hatten vorher median bereits 3 Therapielinien erhalten.
  • Die gepoolte Gesamtansprechrate (ORR) betrug 18 % und die Krankheitskontrollrate lag bei 65 % (vollständiges Ansprechen: 5 %; partielles Ansprechen: 13 %; stabile Erkrankung: 47 %).
  • Die mediane Dauer des Ansprechens wurde nicht erreicht (Spanne: 4,2 bis ≥ 14,5 Monate).
  • Die ORR waren in allen Untergruppen konsistent, basierend auf:
    • Sensitivität gegenüber platinbasierter Chemotherapie (resistent: 21 %; refraktär: 13 %; Patientinnen, die ≥ 180 Tage platinfrei waren und keine weitere Platintherapie erhalten konnten: 20 %)
    • Anzahl der vorherigen Linien (1–2: 28 %; ≥ 3: 11 %)
    • vorheriger Bevacizumab- (19 %) und keiner vorherigen Bevacizumab-Behandlung (17 %)
    • BRCA-Expression im Tumor (positiv: 18 %; negativ: 19 %) und
    • Status der homologen Rekombinationsdefizienz (positiv: 14 %; negativ: 19 %)
  • Die häufigsten behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse von Grad ≥ 3 waren Anämie (21 %) und Thrombozytopenie (9 %).

Einschränkungen

  • Keine Kontrollgruppe.