Nichtkleinzelliges Lungenkarzinom: Überwachung zirkulierender Tumorzellen ermöglicht Frühwarnung vor Rezidiv

  • Clin Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Überwachung zirkulierender Tumorzellen (CTC) bei Patienten, die wegen lokal fortgeschrittenem (LA), nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit einer Radiochemotherapie behandelt wurden, könnte bereits auf ein Rezidiv der Erkrankung vor der Nachsorge mit bildgebenden Verfahren hinweisen und damit für eine frühere Verabreichung einer Salvage-Therapie sorgen, wenn die Tumorlast noch gering ist.

Warum das wichtig ist

  • Der aktuelle Versorgungsstandard nach einer Radiochemotherapie für LA-NSCLC umfasst eine Nachsorge mit bildgebenden Verfahren. Dabei erschweren eine Fibrose und andere Gewebeveränderungen nach der Bestrahlung häufig die Erkennung von Rezidiven.

Studiendesign

  • 48 Patienten mit LA-NSCLC (Stadium II–III) unterzogen sich einer Radiochemotherapie.
  • Finanzierung: NIH; andere Sponsoren.

Wesentliche Ergebnisse

  • 73 % hatten nachweisbare CTC-Spiegel vor Behandlung.
  • Nach 10,9 Monaten Verlaufskontrolle erlitten 22 Patienten (46 %) ein Rezidiv der Erkrankung.
  • Bei 20 der 22 Patienten mit Rezidiv wurden nach der Behandlung CTC-Analysen durchgeführt.
  • Von den 15 Patienten mit erhöhtem CTC-Spiegel hatten 10 bei der ersten Blutentnahme nach der Behandlung nichtnachweisbare Konzentrationen, dafür aber dokumentierte erhöhte CTC-Spiegel bevor das Rezidiv mit bildgebenden Verfahren im Nachsorgetermin entdeckt wurde.
  • Mediane Vorlaufzeit von 6,2 Monaten zwischen Anstieg der CTC-Spiegel und radiologischem Nachweis eines Rezidivs.

Einschränkungen

  • Pilotstudie mit kleiner Stichprobengröße.