Nichtkleinzelliges Lungenkarzinom: Salvage-Operation nach Radiochemotherapie eine Option

  • Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Morbidität und Mortalität waren bei Lungenkrebs nach einer Radiochemotherapie und anschließender Salvage-Operation niedrig. Das Gesamtüberleben (OS) lag bei 74,1 % nach 1 Jahr und bei 53,3 % nach 5 Jahren.

Warum das wichtig ist

  • Frühere Studien zu einem operativen Eingriff nach einer Radiochemotherapie ergaben widersprüchliche Ergebnisse.

Studiendesign

  • 27 Patienten mit Lungenkrebs unterzogen sich nach einer definitiven Radiochemotherapie einer Resektion.
  • Mediane Verlaufskontrolle: 46,94 Monate.
  • Finanzierung: Keine.

Wesentliche Ergebnisse

  • Alle Patienten hatten ein platinbasiertes Chemotherapie-Schema und eine hochdosierte Radiotherapie erhalten, mit Ausnahme von 1 Patienten, der 45 Gy erhielt.
  • Zu den operativen Eingriffen zählten eine Lobektomie bei 7 Patienten, eine Bilobektomie bei 7 Patienten und eine Pneumonektomie bei 13 Patienten.
  • Es gab nur 1 postoperativen Sterbefall und die postoperative Morbidität betrug 14,8 %, unter anderem mit Vorhofflimmern, Bronchospasmus und schweren Blutungen während des unmittelbaren postoperativen Zeitraums.
  • 11 Patienten erlitten nach der Resektion ein Rezidiv: 29,6 % hatten Fernmetastasen und 14,8 % lokale Metastasen.
  • Das mediane krankheitsfreie Überleben (DFS) von rezidivierten Patienten lag bei 14,97 Monaten (HR: 3,286; 95 %-KI: 1,455–7,424) und das mediane OS bei 52,70 Monaten, verglichen mit 89,18 Monaten für Patienten ohne Rezidiv (HR: 2,157; p = 0,145).
  • Das mediane OS betrug 75,56 Monate, mit 1- und 3- und 5-Jahresraten von 74,1 %, 57,8 % bzw. 53,3 %.

Einschränkungen

  • Retrospektive, monozentrische Studie mit einer kleinen Stichprobengröße.