NHL: VEN + R-/G-CHOP sorgt für hohe Ansprechraten und kontrollierbare Sicherheit

  • Zelenetz AD & al.
  • Blood
  • 08.03.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Venetoclax (VEN) demonstrierte in Kombination mit einem CD20-Antikörper und CHOP (Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison) bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) der B-Zelllinie ein kontrollierbare Sicherheit und ein hohes Ansprechen.

Warum das wichtig ist

  • Hier handelt es sich um die erste Studie zu VEN in Kombination mit einem monoklonalen CD20-Antikörper plus CHOP.

Studiendesign

  • Phase-IB-Studie CAVALLI zur Untersuchung von VEN in Kombination mit Rituximab (R) oder Obinutuzumab (G) plus CHOP bei 56 Patienten mit B-Zell-NHL.
  • Medianes Alter: 60,3 (Bereich: 37–79) Jahre.
  • Finanzierung: Genentech; AbbVie.  

Wesentliche Ergebnisse

  • Die maximal tolerierte Dosis für VEN wurde nicht erreicht; die für Phase II empfohlene Dosis betrug 800 mg an den Tagen 4–10 von Zyklus 1 und den Tagen 1–10 der Zyklen 2–8.
  • Ansprechen mit VEN + R-CHOP vs. VEN + G-CHOP:
    • Gesamtansprechrate: 87,5 % vs. 87,5 %.
    • Komplettansprechen (CR): 79,2 % vs. 78,1 %.
    • CR bei Patienten mit diffusem großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL): 80,0 % vs. 100 %.
    • CR bei Patienten mit follikulärem Lymphom: 70,0 % vs. 80,0 %.
  • Bei Patienten mit DLBCL betrug die Rate des 1-jährigen progressionsfreien Überlebens (PFS) mit VEN + R-CHOP 70 % vs. 100 % mit VEN + G-CHOP.
  • Häufigste unerwünschte Ereignisse von Grad 3/4 mit VEN + R-CHOP bzw. VEN + G-CHOP:
    • Neutropenie (54,2 %/59,4 %), febrile Neutropenie (33,3%/25,0 %), Thrombozytopenie (16,7 %/37,5 %) und Anämie (12,5 %/31,3 %).

Einschränkungen

  • Begrenzte Stichprobengröße in jeder Dosiskohorte.