Negative MRT: Wann kann eine erneute Biopsie der Prostata sicher vermieden werden?

  • Oishi M & al.
  • J Urol
  • 01.02.2019

  • von Deepa Koli
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Klinisch signifikanter Prostatakrebs (csPCa) wurde bei 18 % der Männer mit Verdacht auf PCa entdeckt, die sich einer Prostatabiopsie unterzogen und vor der Biopsie einen Negativbefund in der multiparametrischen MRT (mpMRT) hatten.
  • Ein mpMRT-Negativbefund zeigte einen negativen prädiktiven Wert (NPV) von 100 % bei Männern mit einer PSA-Dichte von

Warum das wichtig ist

  • Es fehlt ein Konsens hinsichtlich einer Vorab-mpMRT bei Biopsie-naiven Patienten.
  • Mit der Kombination aus mpMRT und PSA können die Patienten identifiziert werden, die bedenkenlos eine erneute Biopsie umgehen können.

Studiendesign

  • 135 konsekutive Männer mit Verdacht auf PCa unterzogen sich einer Biopsie und hatten in der mpMRT vor der Biopsie einen Negativbefund.
  • 64 % der Männer hatten sich bereits vorher einer Biopsie unterzogen.
  • Finanzierung: NIH.

Wesentliche Ergebnisse

  • 18 % der Männer hatten ein csPCa.
  • Eine PSA-Dichte von
  • Ein csPCa wurde entdeckt bei:
    • Keinem der 32 % Männer mit negativem mpMRT-Befund, einer PSA-Dichte von
    • 50 % der Männer mit einer PSA-Dichte von ≥ 0,15 ng/ml/cc und ohne vorherige negative Biopsie.
  • Der NPV für eine negative mpMRT lag bei:
    • 82 % für alle Patienten
    • 90 % für Patienten mit einer PSA-Dichte von
    • 100 % für Patienten mit einer PSA-Dichte von

Einschränkungen

  • Beobachtungsstudie.