Nasopharynxkarzinom: Nimotuzumab mit besseren Überlebenschancen für mit intensitätsmodulierter Radiotherapie behandelten Patienten assoziiert

  • Zhi-Qiang W & al.
  • BMC Cancer
  • 19.11.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Die zusätzliche Verabreichung des monoklonalen Antikörpers Nimotuzumab zur intensitätsmodulierten Radiotherapie (IMRT) ist bei Patienten mit Nasopharynxkarzinom (NPC) der Stadien III–IVb mit besseren Ergebnissen für das Überleben assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Behandlungsergebnisse für NPC sind oft ungünstig und erfordern daher neue Optionen.

Wesentliche Ergebnisse

  • Bei einer mittleren Verlaufskontrolle von 74,78 Monaten betrug die Gesamtmortalität 16,03 %, die Rate lokoregionärer Rezidive 9,32 %, die Rate von Fernmetastasen 9,73 % und 1,34 % der Patienten litten sowohl an lokoregionären Rezidiven als auch Fernmetastasen.
  • Nimotuzumab + IMRT war im Vergleich zu nur IMRT mit einem verbesserten 5-jährigen fernmetastasenfreien Überleben (DMFS: 93,09 % vs. 85,61 %; p = 0,012) und Gesamtüberleben (OS: 88,91 % vs. 78,30 %; p = 0,006) assoziiert.
  • Nimotuzumab + IMRT und IMRT allein waren beide mit einem ähnlichen 5-jährigen lokoregionären rezidivfreien Überleben (85,34 % vs. 89,79 %; p = 0,156) und progressionsfreien Überleben (PFS: 79,96 % vs. 77,99 %; p = 0,117) assoziiert.
  • Einer multivariaten Analyse zufolge war Nimotuzumab unabhängig mit fernmetastasenfreiem Überleben (DMFS; HR: 2,317; p = 0,010) und OS (HR: 2,125; p = 0,004) assoziiert.

Studiendesign

  • 730 Patienten mit NPC der Stadien III–IVb, von denen 184 mit Nimotuzumab + IMRT und 546 nur mit IMRT behandelt wurden, wurden nach einem Propensity-Matching in Bezug auf Überlebensergebnisse analysiert.
  • Finanzierung: Keine.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.