Nasopharyngealkarzinom: Sinusitis nach Bestrahlung gibt Aufschluss über Rezidiv

  • Huang CJ & al.
  • Radiat Oncol
  • 11.04.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine Sinusitis nach einer intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) ist bei Patienten mit nichtmetastatischem Nasopharyngealkarzinom (NPC) mit einem Rezidiv assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Für Patienten, die mit einer IMRT behandelt werden, sind akkurate prognostische Marker nötig.

Wesentliche Ergebnisse

  • Für die gesamte Kohorte betrugen die Raten für das 3-jährige Gesamtüberleben (OS), krankheitsfreie Überleben (DFS), Lokalrezidiv-freie Überleben (LFFS) und Fernmetastasen-freie Überleben (DFFS) 91,4 %, 80,3 %, 90,6 % bzw. 87,5 %.
  • Eine Sinusitis war laut einer univariaten Analyse im Vergleich zu keiner Sinusitis mit einer niedrigeren Rate des OS (84,4 % vs. 97,4 %; p = 0,008), DFS (66,5 % vs. 92,1 %; p 
  • Hazardrate [HR]: 3,734 (p = 0,001) für das DFS laut multivariater Analyse.
  • Hazardrate [HR]: 8,944 (p = 0,004) für das LFFS laut multivariater Analyse.
  • Hazardrate [HR]: 2,951 (p = 0,015) für das DFFS laut multivariater Analyse.
  • Eine Sinusitis hatte einen negativen prädiktiven Wert von 97,5 % für ein Lokalrezidiv.
  • Studiendesign

    • 230 Patienten mit nichtmetastatischem NPC, die sich einer IMRT unterzogen hatten, wurden hinsichtlich der Ergebnisse analysiert.
    • Finanzierung: Ministry of Health and Welfare, Taiwan, Republic of China; Kaohsiung Medical University Hospital.

    Einschränkungen

    • Retrospektive Studie.