Myelodysplastisches Syndrom: bestimmte demografische Faktoren sagen günstigeres Überleben voraus

  • Ye X & al.
  • Hematol Oncol
  • 04.08.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS) ist die Entwicklung einer sekundären akuten myeloischen Leukämie (sAML) mit einer schlechteren Prognose verbunden.
  • Die Berücksichtigung bestimmter demografischer Faktoren kann bei der Risikoermittlung hilfreich sein.

Warum das wichtig ist

  • sAML ist bei Patienten mit MDS für bis zu 50% der krankheitsbedingten Todesfälle verantwortlich.

Studiendesign

  • Untersuchung des Outcome bei Patienten mit MDS, basierend auf der 'Surveillance, Epidemiology, and End Results'-Datenbank.
  • Stratifizierung: Lebensalter ≤40 Jahre und >40 Jahre.
  • Finanzielle Förderung: Science and Technology Department of Zhejiang Province; Medical and Health Science and Technology Plan of Zhejiang Province; Public Technology Research Projects of Yiwu, China; Key Medical Discipline of Yiwu.

Wesentliche Ergebnisse

  • 3,7% der jüngeren und 2,5% der älteren Patienten entwickelten eine sAML (p=0,039); die durchschnittliche Zeit bis zur Transformation betrug 4,04 bzw. 13,10 Monate (p
  • Bei Patienten mit sAML zeigte sich für beide Altersgruppen ein signifikant kürzeres Gesamtüberleben und krebsspezifisches Überleben (CSS; alle p
  • In der Multivariatanalyse umfassten günstige prognostische Faktoren für das Gesamtüberleben bei älteren Patienten mit MDS:
    • Weibliches Geschlecht: adaptierte HR (aHR) 0,806; 95% KI 0,783-0,830; p
    • Schwarze Ethnie: aHR 0,929; 95% KI 0,881-0,979; p=0,006.
    • Familienstand verheiratet: aHR 0,811; 95% KI 0,773-0,852; P

Einschränkungen

  • Retrospektive Analyse.