Mund- und Oropharynxkrebs: Sentinel-Lymphknotenbiopsie besteht den Test

  • Garrel R & al.
  • J Clin Oncol
  • 14.10.2020

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Rezidivergebnisse in Verbindung mit einer Sentinel-Lymphknotenbiopsie (SN) sind vergleichbar mit jenen für eine Lymphknotendissektion im Halsbereich (ND) bei operablem T1-T2N0 Mund- und Oropharynxkrebs.

Warum das wichtig ist

  • Die Autoren: Die Ergebnisse etablieren SN als Standardversorgung bei dieser Population.

Studiendesign

  • Randomisierte, kontrollierte Phase 3-Studie (N=279).
  • Finanzierung: französisches Nationales Krebsinstitut.

Wesentliche Ergebnisse

  • Halslymphknotenrezidiv-freies Überleben (RFS) nach 2 Jahren war vergleichbar zwischen ND (89,6%) und SN (90,7%).
  • 5-Jahres-RFS war ebenfalls vergleichbar (89,6% ND vs. 89,4% SN).
  • Für das 2-Jahres-RFS war der Unterschied zwischen den Gruppen (1,1%) geringer als die Differenzhypothese von 10% (P
  • Der mediane Krankenhausaufenthalt war kürzer bei SN (7 vs. 8 Tage; P
  • Die mittlere Aufenthaltsdauer war ebenfalls kürzer bei SN (8,09 vs. 10,4 Tage; P=0,01).
  • Funktionelle Outcomes waren besser bei SN, gemäß Armabduktionstest (180° ohne Schmerzen oder Anstrengung):
    • 71,03% vs. 50,51% nach 2 Monaten (P
    • 74,29% vs. 57,89% nach 4 Monaten (P=0,01).
    • 76,29% vs. 60,23% nach 6 Monaten (P=0,02).
    • Keine statistisch signifikanten Unterschiede nach 12 oder 24 Monaten.
  • Verschreibungsraten für Physiotherapie waren bei SN niedriger nach 2 Monaten (10,17% vs. 33,33%; P

Einschränkungen

  • Restriktive Einschlusskriterien.