Multiples Myelom: Vorhersage des Ansprechens auf Salvage-Therapie mit Lenalidomid-Dexamethason

  • Gassiot S, González Y, Morgades M, et al.
  • Clin Lymphoma Myeloma Leuk
  • 26.05.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit rezidivierendem/refraktärem multiplen Myelom (R/R MM) war der wichtigste Prognosefaktor eines dauerhaften Ansprechens auf Lenalidomid-Dexamethason (Ld) das Erreichen eines partiellen Ansprechens (PR) oder eines besseren Ansprechens nach dem ersten Behandlungszyklus.

Warum das wichtig ist

  • Lenalidomid basierte Dreifachkombinationen sind Ld bei Patienten mit R/R MM überlegen. Dennoch wird Ld bei ausgewählten Patienten immer noch als Versorgungsstandard betrachtet.

Studiendesign

  • In einer multizentrischen Studie wurden Merkmale identifiziert, die ein anhaltendes Ansprechen auf Ld (n = 227) bei einem R/R MM vorhersagen.
  • 11 % litten an einer zuvor bekannten klonalen Plasmazellerkrankung in Form eines schwelenden multiplen Myeloms (SMM) oder einer monoklonalen Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS).
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • 37 % wurden als Patienten mit einem dauerhaften Ansprechen (definiert als PFS von ≥ 24 Monaten) identifiziert.
  • In der multivariaten Analyse mit einem PFS von > 24 Monaten assoziierte Baseline-Merkmale:
    • Standard-Zytogenetik: HR = 2,86, p = 0,049.
    • MGUS/MM: HR = 3,02, p = 0,049.
    • Behandlung während des ersten Rezidivs: HR: 2,07, p = 0,031.
  • In der multivariaten Analyse mit einem PFS von > 24 Monaten assoziierte Merkmale unter Einschluss des Erreichens einer partiellen Remission in Zyklus 1:
    • Vorgeschichte von MGUS/SMM: HR = 5,4, p = 0,006.
    • PR nach Zyklus 1: HR = 6,9, p 

Einschränkungen

  • Retrospektive Daten.