Multiples Myelom: Positronen-Emissions-Tomographie plus Computertomographie hilft die Beschränkungen der Beurteilung der minimalen Resterkrankung zu überwinden

  • Alonso R & al.
  • Am J Hematol
  • 09.05.2019

  • von David Reilly
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom (NDMM) führte der kombinierte Einsatz einer Positronen-Emissions-Tomographie plus Computertomographie (PET-CT) mit der Beurteilung der minimalen Resterkrankung (MRD) laut Multiparameter-Durchflusszytometrie (MFC) zu einer verbesserten prädiktiven Aussagekraft bei der Identifizierung von Patienten-Untergruppen mit unterschiedlichen Prognosen.  

Warum das wichtig ist

  • MM ist durch eine relativ homogene Knochenmarksinfiltration charakterisiert; allerdings ist eine auf Knochenmarksproben basierende MRD-Beurteilung bei Patienten mit extramedullärer Krankheit oder heterogenem Knochenmarksbefall nur von begrenztem Nutzen.

Studiendesign

  • Studie zur Untersuchung des prognostischen Werts einer Kombination von PET-CT und MRD-Beurteilung laut MFC bei 103 Patienten mit NDMM.
  • Die PET-CT- und MFC-Untersuchungen wurden vor und an hintereinander folgenden Zeitpunkten während der Erstlinientherapie durchgeführt.
  • Medianes Alter der Patienten: 62 Jahre (Bereich: 38–82).
  • Finanzierung: Instituto de Salud Carlos III.  

Wesentliche Ergebnisse

  • Signifikante Unterschiede im medianen progressionsfreien Überleben (PFS) bei 87 Patienten in Komplettremission (CR) laut komplementären Untersuchungsergebnissen (p 
  • 92 Monate bei Patienten, die MRD-negativ und PET-negativ waren.
  • 57 Monate bei Patienten, die MRD-positiv und PET-negativ waren.
  • 31 Monate bei Patienten, die PET-positiv waren.

Einschränkungen

  • Retrospektive Daten.