Moderate Reduktion der IMRT-Dosis möglich beim Nasopharynxkarzinom T1-3

  • Wang X & al.
  • J Cancer
  • 01.01.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) mit einer mittleren Dosis von 63,6 Gy war assoziiert mit vergleichbarem lokoregionärem Ausfall-freiem Überleben (LRFS), Fernmetastasen-freiem Überleben (DMFS), Erkrankungs-freiem Überleben (DFS) und Gesamtüberleben (OS) wie die Standarddosis von 70 Gy bei Patienten mit einem Nasopharynxkarzinom (NPC) im Tumorstadium T1-3.

Warum das wichtig ist

  • Eine niedrigere Strahlendosis ist verbunden mit reduzierter Toxizität.

Wesentliche Ergebnisse

  • In der gesamten Kohorte betrugen das 5-Jahres-LRFS 93,6%, 5-Jahres-DMFS 85,5%, 5-Jahres-DFS 77,9% und 5-Jahres-OS 81,8%.
  • In der Propensity Score-gematchten Analyse hatten Patienten mit einer Strahlendosis
  • LRFS (92,5% vs. 91,7%; P=0,863).
  • DMFS (89,5% vs. 88,1%; P=0,947).
  • DFS (75,9% vs. 82,1%; P=0,469).
  • OS (82,1% vs. 85,7%; P=0,869).

Studiendesign

  • 266 Patienten mit IMRT-behandeltem NPC T1-3 wurden in die Studie eingeschlossen.
  • Mittels Propensity Score-Matching wurden 32 Patienten mit einer deeskalierten Dosis (
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China.

Einschränkungen

  • Retrospektives Design.