Mobile Kartenterminals: Die Zeit fürs Update läuft


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Berlin (pag) – Praxen, die ihr mobiles Kartenterminal fit für die Telematikinfrastruktur (TI) machen wollen, sollten sich beeilen. Denn ein kostengünstiges Update ist nur noch bis Ende 2018 möglich.

 

Die Lage bei der Anbindung an die TI hat sich zwar ein bisschen entspannt, weil der Gesetzgeber den Vertragsärzten eine Fristverlängerung gewährt: Bis 31. März 2019 können sie sich jetzt Zeit lassen, um die nötigen Komponenten für den TI-Anschluss zu bestellen. Wer jedoch sein mobiles Kartenterminal auf den neuesten Stand bringen will, muss sich sputen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist darauf hin, dass nach Angaben der gematik die Software-Updates von den Unternehmen nur noch bis zum 31. Dezember 2018 vertrieben werden dürfen. Danach kommt wohl nur noch der Kauf eines neuen mobilen Terminals in Betracht. Für beides – für das Update wie auch für das Neugerät – erhalten Praxen eine Pauschale von 350 Euro. Anspruch auf Finanzierung eines solchen mobilen Kartenterminals haben Ärzte, die Haus- und Pflegeheimbesuche durchführen oder ausgelagerte Praxisräume betreiben sowie Anästhesisten, die Patienten in der Praxis eines anderen Arztes betreuen.

Steuerlich können im Übrigen Kosten, die durch die TI-Anbindung entstehen und die durch die von den Kassen gezahlten Pauschalen nicht abgedeckt werden, geltend gemacht werden. Liegt der Restbetrag nicht höher als 800 Euro, kann er sofort in ganzer Höhe abgesetzt werden (geringwertiges Wirtschaftsgut). Ist die Belastung höher, muss die Summe auf drei Jahre abgeschrieben werden.