MM: praxisnahe Ergebnisse zu VRd mit anschließender ASZT

  • Sidiqi MH & al.
  • Blood Cancer J
  • 08.11.2018

  • von David Reilly
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Bei Patienten mit multiplem Myelom (MM) aus der Alltagspraxis sorgte Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (VRd) mit anschließender autologer Stammzelltransplantation (ASZT) für ein hohes Maß an Ansprechen, das sich mit der Zeit vertiefte.

Warum das wichtig ist

  • Neuartige Behandlungsschemata zur Krankheitskontrolle vor einer ASZT schnitten in klinischen Studien gut ab. Diese Studie stellt nun Daten aus der Alltagspraxis vor.

Studiendesign

  • Review der Ergebnisse von 243 Patienten mit MM, die eine Induktionstherapie mit VRd und dann eine ASZT erhielten.
  • Medianes Alter: 61 (Bereich: 55–67) Jahre.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • An Tag 100: Gesamtansprechrate (ORR); ≥ sehr gutes partielles Ansprechen (VGPR):
    • Gesamtkohorte: 99 %; 69 %.
    • Ohne Erhaltungstherapie (NM): 97 %; 68 %.
    • Mit Lenalidomid als Erhaltungstherapie (LM): 100 %; 70 %.
    • Mit Bortezomib als Erhaltungstherapie (BM): 100 %; 82 %.
  • ≥ VGPR-Rate als bestes Ansprechen nach ASZT:
    • Gesamtkohorte: 89 %.
    • Mit NM: 87 %.
    • Mit LM: 92 %.
    • Mit BM: 92 %.
  • 90 % Gesamtüberleben (OS) und 67 % progressionsfreies Überleben (PFS) nach 5 Jahren insgesamt.
  • Ohne Erhaltungstherapie:
    • Das mediane OS wurde für Patienten mit einer standardriskanten Zytogenetik nicht erreicht und lag für Patienten mit hochriskanten zytogenetischen Anomalien bei 60 Monaten (HRA; p = 0,0006).
    • Medianes PFS von 24 Monaten für Patienten mit standardriskanter Zytogenetik vs. 7 Monaten für Patienten mit HRA (p 

Einschränkungen

  • Retrospektive Daten.