Metformin mit verringertem Risiko für altersbedingte Makuladegeneration bei Diabetikern verbunden


  • Mary Corcoran
  • Univadis Medical News
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Neue Forschung weist darauf hin, dass Metformin das Risiko für altersbedingte Makuladegeneration (AMD) bei Patienten mit Typ-2-Diabetes (T2D) verringern könnte. 

Im Rahmen der Studie untersuchten Forscher Daten aus der Forschungsdatenbank der staatlichen taiwanesischen Krankenversicherung von fast 70.000 Patienten, bei denen zwischen 2001 und 2013 T2D diagnostiziert wurde. Die Forscher hatten die These formuliert, dass Metformin, da es Entzündungen und oxidativen Stress unterdrückt, auch vor AMD schützen könnte. Daher verglichen sie die Daten von 45.524 Patienten mit Metforminanwendung und 22.681 Patienten ohne Metforminanwendung, um das anschließende Risiko von AMD zu untersuchen. 

Nach 13 Jahren Nachbeobachtung stellten die Forscher in der Metformingruppe ein signifikant niedrigeres Risiko für AMD fest als in der Vergleichsgruppe (HR = 0,53). 

„Unsere Studie ist die erste, die den protektiven Effekt von Metformin gegenüber der Entstehung von AMD aufzeigt“, sagte der Prüfleiter Dr. Yu-Yen Chen. „Auch wenn weitere Untersuchungen benötigt werden, um zu bestimmen, wie Metformin vor der Entstehung von AMD schützt, ist es eine spannende Entwicklung für Patienten mit einem Risiko.“

Die Forschungsarbeit wurde am Wochenende (26.–30. Oktober) bei der 122. Jahreskonferenz der American Academy of Ophthalmology präsentiert.