Metastatisches DTC: FDG-Anreicherung in PET/CT gibt Aufschluss über schlechtes Ansprechen auf Radiojod

  • Kang SY & al.
  • PLoS One
  • 01.01.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Die Anreicherung von Fluordesoxyglucose (FDG) im Positronen-Emissions-Tomographie/CT(PET/CT)-Scan ist bei Patienten mit metastatischem differenzierten Schilddrüsenkrebs (DTC), die mit radioaktivem Jod (RAI) behandelt werden, negativ mit der Rate des Ansprechens und der Krankheitskontrolle assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Die Prognose des Ansprechens auf eine RAI kann helfen, langfristige Behandlungsstrategien zu planen.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die FDG-Anreicherung korrelierte negativ mit der Ansprechrate (OR: 0,233; p = 0,016).
  • In der Analyse auf Basis der Konkordanzrate beider Tracer korrelierte eine Anreicherung von RAI mit der Ansprechrate (OR: 5,833; p = 0,01), während die FDG-Anreicherung umgekehrt mit der Krankheitskontrollrate (OR: 0,241; p = 0,034) assoziiert war.
  • In einer Analyse von Subgruppen auf Basis von Läsionen korrelierte eine Anreicherung von RAI mit der Krankheitskontrollrate (OR: 5,2; p = 0,001), während die FDG-Anreicherung umgekehrt mit der Krankheitskontrollrate korrelierte (OR: 0,095; p = 0,002).

Studiendesign

  • 54 Patienten mit metastatischem DTC, die mit einer RAI-Therapie behandelt wurden, wurden einem FDG-PET/CT-Scan unterzogen und auf das Ansprechen und die Krankheitskontrollraten hin analysiert.
  • Finanzierung: Drug Development Research, finanziert durch das Ministry of Health & Welfare, Republic of Korea.

Einschränkungen

  • Retrospektive Studie.
  • Kleine Stichprobengröße von Patienten.