Metaanalyse: Roboterassistierte Operation kann Ergebnisse bei Oropharyngealkarzinom verbessern

  • Park DA & al.
  • Eur J Surg Oncol
  • 25.09.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine transorale roboterassistierte Operation (TORS) ist laut einer systematischen Datenauswertung und Metaanalyse bei Patienten mit Oropharyngealkarzinom (OPC) mit einem verbesserten krankheitsfreien Überleben (DFS) und einem reduzierten Risiko für eine Rekonstruktion freier Lappen im Vergleich zu einem offenen operativen Eingriff assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • TORS ist eine relativ neue Operationsoption für diese Patientengruppe, die daher eine Analyse ihres relativen Nutzens im Vergleich zu konventionellen offenen operativen Eingriffen erfordert.

Wesentliche Ergebnisse

  • TORS war im Vergleich zu einem offenen operativen Eingriff mit einem verbesserten DFS assoziiert (5 Studien; relatives Risiko [RR]: 1,13; 95 %-KI: 1,03–1,24).
  • TORS war im Vergleich zu einem offenen operativen Eingriff mit einem reduzierten Risiko für eine Rekonstitution freier Lappen assoziiert (3 Studien; RR: 0,33; 95 %-KI: 0,12–0,88).
  • TORS war im Vergleich zu einem offenen operativen Eingriff mit einer kürzeren Dauer des Krankenhausaufenthaltes assoziiert (4 Studien; mittlere Differenz: -2,63 [95 %-KI: -4,74 bis -0,51] Tage).

Studiendesign

  • 9 Studien (574 Patienten mit OPC, 3 prospektive Studien, 6 retrospektive Studien) wurden in die Metaanalyse aufgenommen.
  • Finanzierung: National Evidence-based Healthcare Collaborating Agency in Korea.

Einschränkungen

  • Fehlen randomisierter Studien in der Metaanalyse.