Metaanalyse: Pneumonitis bei nichtkleinzelligem Lungenkarzinom mit Expression der anaplastischen Lymphomkinase selten

  • Lung Cancer

  • von Kelli Whitlock Burton
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • 2,14 % der Patienten mit ALK(anaplastische Lymphomkinase)-positivem, fortgeschrittenen nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) hatten eine ALK-Inhibitor-assoziierte Pneumonitis. Dies ergab eine Metaanalyse, die zudem eine höhere Inzidenz von ALK-assoziierter Pneumonitis bei Patienten in Japan als bei Patienten aus anderen Ländern feststellte.
  • Patienten, die mit Brigatinib behandelt wurden, hatten die höchste Inzidenz von Pneumonitis, verglichen mit Patienten, die mit anderen ALK-Inhibitoren behandelt wurden.

Warum das wichtig ist

  • NSCLC mit einem Rearrangement der ALK tritt selten auf und macht nur etwa 5 % aller NSCLC-Fälle aus. Daher fehlten Daten zur ALK-assoziierten Pneumonitis.

Studiendesign

  • Metaanalyse von 18 Studien mit 2.261 Patienten, die mit einem ALK-Inhibitor als Monotherapie für fortgeschrittenen NSCLC behandelt worden waren.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die gepoolte Inzidenz von Pneumonitis gesamt betrug 2,14 % für jeden Grad, 1,33 % für höher gradige Krankheit und 0,22 % für eine Erkrankung von Grad 5.
  • Mit Brigatinib behandelte Patienten hatten mit 4,11 % die höchste Inzidenz von Pneumonitis jeden Grads (adjustierte Odds Ratio [aOR]: 4,827; p = 0,007).
  • Die Inzidenz von Pneumonitis war in Studien aus Japan bei Pneumonitis jeden Grads (6,25 % vs. 1,14 %; p 
  • Einer multivariablen Analyse zufolge hatten Kohorten aus japanischen Studien ein signifikant höheres Risiko für Pneumonitis jeden Grads als Kohorten aus anderen Ländern (OR: 4,329; p 

Einschränkungen

  • In die Metaanalyse waren nur 20 Kohorten einbezogen worden.
  • Keine Daten auf Patientenebene.