Metaanalyse: operativer Eingriff und Mohs-Verfahren für Basalzellkarzinom am wirksamsten

  • Fukumoto T & al.
  • J Eur Acad Dermatol Venereol
  • 13.07.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Invasive Behandlungen wie ein operativer Eingriff und die mikrographische Chirurgie nach Mohs für Basalzellkarzinom (BCC) gehen laut einer systematischen Datenauswertung und Metaanalyse mit niedrigeren Raten von Behandlungsversagen einher als oberflächliche Therapien.

Warum das wichtig ist

  • Bei so vielen Optionen ist unklar, welche Behandlungsstrategie für BCC die richtige ist; invasive Behandlungen wie operative Eingriffe sind der Standard.

Wesentliche Ergebnisse

  • In einer Analyse auf Patientenebene waren Imiquimod (OR: 12,29; 95 %-KI: 4,83–31,26), eine Kryotherapie (OR: 19,91; 95 %-KI: 6,73–58,90), 5-Fluorouracil (OR: 22,37; 95 %-KI: 8,29–60,33) und eine photodynamische Therapie (PDT; OR: 30,49; 95 %-KI: 11,47–81,04) im Vergleich zur Operation mit höherer Wahrscheinlichkeit für Behandlungsversagen assoziiert.
  • In einer Analyse auf Tumorebene waren eine Kryotherapie (OR: 4,06); 95 %-KI: 1,65–9,98) und eine PDT (OR: 10,30; 95 %-KI: 4,66–22,74) im Vergleich zur Operation mit höherer Wahrscheinlichkeit für Behandlungsversagen assoziiert.
    • Die mikrographische Chirurgie nach Mohs (OR: 0,50; 95 %-KI: 0,24–1,03) hatte die niedrigste Wahrscheinlichkeit für Behandlungsversagen.
  • Ähnliche Ergebnisse wurden bei der Analyse der Chancen für einen Behandlungserfolg festgestellt.

Studiendesign

  • In der Metaanalyse wurden 14 Studien (2.524 Patienten) berücksichtigt.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Einschränkungen

  • Risiko für Bias in den eingeschlossenen Studien.