Metaanalyse: CEUS effektiv zur Evaluierung von Schilddrüsenknötchen

  • Medicine

  • von Brian Richardson, PhD
  • Univadis Clinical Summaries
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Erkenntnis

  • Eine Kontrastmittel-verstärkte Ultrasonografie (CEUS) erreichte laut einer Metaanalyse in Übereinstimmung mit den Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses (PRISMA) bei der Differenzierung von benignen und malignen Schilddrüsenknötchen eine Sensitivität von 88 % und eine Spezifität von 88 %.

Warum das wichtig ist

  • Diese Metaanalyse von 33 Studien spricht einmal mehr für den Einsatz einer CEUS, eine nichtinvasive Methode zur Diagnose von Schilddrüsenknötchen.

Wesentliche Ergebnisse

  • Der Korrelationseffizient betrug 0,18 mit einem AUC-Wert auf der Grenzoptimierungskurve von 0,94 (95 %-KI: 0,92–0,96).
  • Die gepoolte Sensitivität lag bei 0,88 (95 %-KI: 0,85–0,91).
  • Die gepoolte Spezifität lag bei 0,88 (95 %-KI: 0,83–0,91).
  • Das gepoolte positive Wahrscheinlichkeitsverhältnis (LR) lag bei 7,1 % (95 %-KI: 5,2 %–9,8 %).
  • Das gepoolte LR betrug 0,13 % (0,10 %–0,18 %).
  • Das diagnostische Odds Ratio (DOR) betrug 54 (95 %-KI: 33–89).
  • In einem Fagan-Nomogramm erhöhten CEUS-Befunde mit Verdacht auf Malignität die Vortest-Wahrscheinlichkeit für Krebs von 49 % auf 87 %, während ein normaler CEUS-Befund die Vortest-Wahrscheinlichkeit von 49 % auf 11 % senkte.

Studiendesign

  • Es wurden 33 Studien in der Metaanalyse zur Bestimmung des diagnostischen Nutzbarkeit von CEUS berücksichtigt.
  • Die Qualität der berücksichtigten Studien wurde anhand der Methode, Quality Assessment of Diagnostic Accuracy Studies, ermittelt.
  • Finanzierung: Nicht offengelegt.

Einschränkungen

  • Kein einheitliches CEUS-Standardbildgebungsverfahren.