Meta-Analyse: verhindert Zoledronat Knochenschwund beim frühen Brustkrebs?

  • Mei M & al.
  • Curr Probl Cancer
  • 01.11.2019

  • von Miriam Davis, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Eine Meta-Analyse ergab, dass Zoledronat (ZA) Knochenschwund bei Patienten mit frühem Brustkrebs (eBCa) verhindert, es jedoch einige Schwankungen je nach Lokalisation im Knochen und Menopausenstatus gibt.

Warum das wichtig ist

  • Medikamente zur adjuvanten Therapie bei Brustkrebs, wie etwa die endokrine Therapie, verursachen Knochenschwund und setzen daher die Patienten einem erhöhten Frakturrisiko aus.

Studiendesign

  • Meta-Analyse von 13 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) mit 7375 Teilnehmern im Anschluss an eine Suche in den Datenbanken PubMed, EMBASE und Cochrane.
  • Die Behandlung mit ZA dauerte 1 bis 5 Jahre; die Wirksamkeit der Behandlung wurde anhand der Knochenmineraldichte (BMD) beurteilt.
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China; Beijing Natural Science Foundation.

Wesentliche Ergebnisse

  • In einer gemischten Population (prä- und postmenopausale Patienten) erhöhte ZA die BMD an allen 3 Knochenlokalisationen vs. kein ZA:
    • Lendenwirbelsäule (LS; mittlere Differenz [MD] 0,06 g/cm2; P=0,00001).
    • Gesamtes Hüftgelenk (TH; MD 0,03 g/cm2; P=0,00001).
    • Schenkelhals (FN; MD 0,03 g/cm2; P=0,01).
  • In der prämenopausalen Subgruppe erhöhte ZA (vs. kein ZA) die BMD an 1 Lokalisation:
    • LS (MD 0,06 [95% KI 0,05-0,08] g/cm2).
    • TH (kein Unterschied).
    • FN (kein Unterschied).
  • In der postmenopausalen Subgruppe erhöhte ZA (vs. kein ZA) die BMD an 2 Lokalisationen:
    • LS (MD 0,06 [95% KI 0,05-0,07] g/cm2).
    • TH  (MD 0,04 [95% KI 0,03-0,04] g/cm2).
    • FN (kein Unterschied).

Einschränkungen

  • Heterogenität der Studien.