Melanom im Stadium III: ctDNA gibt laut australischer Studie Aufschluss über Rezidivrisiko

  • Tan L & al.
  • Ann Oncol
  • 06.02.2019

  • von Brian Richardson, PhD
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • In einer kleinen prospektiven Studie war das Vorliegen von zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) bei Patienten mit kutanem Melanom im Stadium III mit einem erhöhten Risiko für ein Rezidiv assoziiert.

Warum das wichtig ist

  • Der Nachweis von ctDNA zur Baseline und nach der Operation kann bei der Entscheidung für eine adjuvante Therapie von Nutzen sein.

Wesentliche Ergebnisse

  • CtDNA wurden bei 37 % der Patienten nachgewiesen.
    • 35 % zur Baseline und 24 % nach der Operation.
  • 54 % der Patienten rezidivierten.
  • Ein positiver ctDNA-Befund zur Baseline war mit einem kürzeren rezidivfreien Überleben (RFS; HR: 2,9; p = 0,002) und fernmetastasenfreien Überleben (DMFS; HR: 2,9; p = 0,003) assoziiert.
  • Ein positiver ctDNA-Befund nach der Operation war ebenfalls mit einem kürzeren RFS (HR: 10; p 
  • HR: 11 (p 
  • Die Sensitivität und Spezifität von postoperativer ctDNA zur Prognose eines Rezidivs nach 12 Monaten lag bei 55 % bzw. 94 %.
  • Die Ergebnisse zum RFS und DMFS wurden in einer unabhängigen Kohorte validiert.
  • Studiendesign

    • 99 Patienten mit Melanom im Stadium III und somatischen Mutationen (54 % BRAF, 31 % NRAS und 15 % TERT-Promotor, TP53 oder KIT) wurden in Bezug auf ctDNA und Zusammenhänge mit Ergebnissen zu Rezidiv und Überleben analysiert.
    • Die externe Validierungskohorte umfasste 29 Patienten.
    • Finanzierung: Australian National Health and Medical Research Council; Cancer Research UK; Wellcome Trust.

    Einschränkungen

    • Kleine Anzahl von Patienten.