mCRC: Zugabe von Erlotinib zu Bevacizumab verlängert PFS und OS

  • Kaveh S & al.
  • Int J Clin Pharm
  • 04.01.2019

  • von Jim Kling
  • Studien – kurz & knapp
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Erkenntnis

  • Die Ergebnisse einer Metaanalyse lassen darauf schließen, dass Erlotinib zusätzlich zu Bevacizumab bei Patienten mit metastasierendem kolorektalen Karzinom (mCRC) das progressionsfreie Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) verlängert.

Warum das wichtig ist

  • Erwartungsgemäß sollten die 2 Wirkstoffe einen synergistischen Effekt haben, da sie auf die EGFR- und VEGF-Signalwege abzielen, aber 2 der 3 berücksichtigten Studien wiesen einen nichtsignifikanten Überlebensnutzen mit der Kombination nach.

Studiendesign

  • Metaanalyse von 3 Studien (n = 682).
  • Finanzierung: Iran University of Medical Sciences.

Wesentliche Ergebnisse

  • Basierend auf einem Fixed-Effects-Modell wies die Kombination im Vergleich zu Bevacizumab allein einen positiven Effekt auf das Überleben nach: Risikoverhältnis (RR): 0,78 (95 %-KI: 0,66–0,93).
  • Ein Fixed-Effects-Modell wies nach, dass die Kombination das PFS verbesserte: RR: 0,81 (95 %-KI: 0,7–0,93).
  • Es bestand kein signifikanter Unterschied zwischen den 2 Gruppen hinsichtlich Asthenie (RR für Kombination: 3,6; 95 %-KI: 0,9–14,40) oder Hypertonie, Hand-Fuß-Syndrom, Proteinurie, Übelkeit oder Erbrechen.
  • Die Kombination war mit einer höheren Rate von Ausschlag (RR: 22,652; 95 %-KI: 5,528–92,824) und Diarrhö (RR: 8,956; 95 %-KI: 2,74–29,270) assoziiert.

Einschränkungen

  • Nur 3 Studien wurden berücksichtigt, alle mit offenem Design.