MCL: VR-CAP vs. R-CHOP als Erstlinie liefert tiefes, anhaltendes Ansprechen

  • Haematologica

  • von David Reilly
  • Studien - kurz & knapp
Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten. Der Zugang zum gesamten Inhalt dieser Seite ist nur Angehörigen medizinischer Fachkreise vorbehalten.

Erkenntnis

  • Patienten mit neu diagnostiziertem Mantelzell-Lymphom (MCL) erreichten mit VR-CAP (Bortezomib, Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison) als Erstlinientherapie ein tieferes und dauerhafteres Ansprechen als mit R-CHOP (Rituximab plus Cyclophosphamid, Vincristin, Doxorubicin und Prednison).

Warum das wichtig ist

  • In der primären Analyse der LYM-3002-Studie lieferte VR-CAP einer unabhängigen radiologischen Überprüfung zufolge eine Verbesserung von 59 % gegenüber R-CHOP im medianen progressionsfreien Überleben (PFS).  

Studiendesign

  • Analyse der Phase-III-Studie, LYM-3002, zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen verbesserten Ergebnissen und Ansprechen in Verbindung mit R-CAP vs. R-CHOP als Erstlinientherapie bei 487 Patienten mit neu diagnostiziertem MCL.
  • 243 Patienten erhielten VR-CAP, 244 erhielten R-CHOP; bei 229 bzw. 228 Patienten konnte das Ansprechen evaluiert werden.
  • Finanzierung: Janssen Research & Development and Millennium Pharmaceuticals, Inc.

Wesentliche Ergebnisse

  • Komplettansprechen (CR)/unbestätigtes CR: 72 % mit VR-CAP vs. 59 % mit R-CHOP.
  • Medianes PFS bei Patienten, die ein CR/unbestätigtes CR erreichten: 40,9 Monate mit VR-CAP vs. 19,8 Monate mit R-CHOP.
  • Teilweises Ansprechen (PR): 48 % mit VR-CAP vs. 28 % mit R-CHOP.
  • Medianes PFS bei Patienten, die ein PR erreichten: 17,1 Monate mit VR-CAP vs. 11,7 Monate mit R-CHOP.

Einschränkungen

  • Begrenzte Stichprobengröße.
  • Post-hoc-Analyse.