Maternaler DM mit persistierender pulmonaler Hypertonie des Neugeborenen verknüpft

  • Shu LP & al.
  • Can J Diabetes
  • 31.10.2019

  • von Miriam Tucker
  • Clinical Essentials
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Erkenntnis

  • Diabetes mellitus (DM) der Mutter ist mit einem erhöhten Risiko für persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) verbunden.
  • Bei Babys mit refraktärer Hypoxämie, die von Müttern mit Diabetes geboren werden, sollte PPHN in Betracht gezogen werden.

Warum das wichtig ist

  • PPHN ist eine Hauptursache für respiratorische Insuffizienz und sogar Tod bei Neugeborenen.

Studiendesign

  • Eine systematische Prüfung identifizierte 5 Beobachtungsstudien und 2 Fall-Kontroll-Studien mit 5.083 PPHN-Fällen.
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China; Hospital‘s Youth Programme der Stadtverwaltung Peking.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die Inzidenz von PPHN lag bei ungefähr 0,2 % und war bei Frühgeborenen mit einem Gestationsalter
  • Im Vergleich zu Müttern ohne Diabetes lag das gepoolte angepasste Risikoverhältnis (aRR) für PPHN bei Müttern mit Diabetes (entweder vorbestehend oder gestationsbedingt) bei 1,37 (95 %-KI: 1,23–1,51).
  • Der Zusammenhang war in Fall-Kontroll-Studien (aRR: 1,91; 95 %-KI: 1,02–2,79) und in Kohortenstudien (aRR: 1,36; 95 %-KI: 1,22–1,50) signifikant.
  • Nach Ausschluss einer einzelnen Studie mit extrem Frühgeborenen bestand weiterhin ein signifikanter Zusammenhang zwischen Diabetes der Mutter und PPHN in den 6 Studien mit späten Frühgeborenen (aRR: 1,42; 95 %-KI: 1,28–1,56), ohne Evidenz von Heterogenität.

Einschränkungen

  • Potenzieller Selektionsbias.
  • Fehlende Informationen zu Variablen wie Gewicht, Medikamenten und Lebensweise.
  • Unterschiedlicher Grad der Bereinigung um Störfaktoren in den Studien.