Masern in neun Regionen des westlichen Pazifiks ausgerottet

  • World Health Organization
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  • 31.10.2018

  • aus Priscilla Lynch
  • Studien – kurz & knapp
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Laut Bekanntgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten in Singapur die Masern sowie in Australien, Brunei Darussalam und der Sonderverwaltungszone (SAR) Macau (China) die Röteln als ausgerottet.

Im Oktober 2017 haben sich alle 37 Länder und Gebiete der WHO-Region Westlicher Pazifik dazu verpflichtet, Masern und Röteln auszurotten.

In diesem Jahr fiel die Inzidenz beider Krankheiten in der Region auf Rekordtiefs: 5,2 Masernfälle und 2,45 Rötelnfälle pro Million Menschen. Laut WHO ist dieser Fortschritt ein Beweis für die Effizienz verstärkter Immunisierungsprogramme, Krankheitskontrollen und besserer Laborleistungen.

In der Region gibt es nun neun masernfreie Länder und Gebiete: Australien, Brunei Darussalam, Hongkong SAR (China), Japan, Kambodscha, Macau SAR (China), Neuseeland, die Republik Korea und Singapur. In fünf davon wurden auch die Röteln ausgerottet: Australien, Brunei Darussalam, Macao SAR (China), Neuseeland und die Republik Korea.

Allerdings mahnt Dr. Shin Young-soo, WHO-Regionaldirektor Westlicher Pazifik, auch vor zu großem Optimismus: „Länder, die noch an der Ausrottung arbeiten, müssen ihre Anstrengungen in Hinblick auf eine Kontrolle weiter verstärken. Selbst in den Ländern, die eine Ausrottung erreicht haben, ist die Arbeit damit noch nicht getan. Sie müssen weiterhin wachsam sein, ihre Impfraten erhöhen und jegliche importierten Krankheitsfälle abfangen, um eine erneute Ausbreitung der Krankheiten zu verhindern.“