Magenkarzinom: Zusatz von Apatinib zur neoadjuvanten Chemotherapie zeigt günstiges Ansprechen

  • Tang Z & al.
  • BMC Med

  • Petra Kittner
  • Clinical Summary
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Erkenntnis

  • Die Zugabe von Apatinib zur neoadjuvanten Behandlung mit Oxaliplatin plus Capecitabin zeigte ein günstiges Ansprechen und ein überschaubares Sicherheitsprofil bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ).

Warum das wichtig ist

  • Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die Zugabe von antiangiogenen Wirkstoffen zur neoadjuvanten Therapie bei resezierbaren Tumoren vielversprechende Ergebnisse bringen könnte.

Studiendesign

  • In einer monozentrischen, einarmigen Phase 2-Studie in China erhielten 32 Patienten mit lokal fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens oder des GEJ, die sich einer Operation unterzogen, neoadjuvant Oxaliplatin, Capecitabin und Apatinib.
  • Primärer Endpunkt war die objektive Ansprechrate (ORR).
  • Finanzierung: National Natural Science Foundation of China.

Wesentliche Ergebnisse

  • Die ORR betrug 78,1% (95% KI 60,0%-90,7%).
  • Ein vollständiges pathologisches Ansprechen wurde bei 6,3% der Patienten und ein pathologisches Ansprechen bei 34,4% der Patienten erreicht.
  • Zu den häufigsten behandlungsbedingten unerwünschten Ereignissen Grad 3-4 gehörten Bluthochdruck (28,1%), Thrombozytopenie (21,9%) und Neutropenie (15,6%).

Einschränkungen

  • Fehlen einer Kontrollgruppe.
  • Überlebensvorteile konnten nicht ermittelt werden.